Schnellstart
Der schnellste Weg zu einer laufenden Installation: der Docker-Compose-Stapel. Er startet alle Dienste, erzeugt beim ersten Lauf die Geheimnisse und richtet den Keycloak-Realm selbst ein.
Auf dieser Seite
Voraussetzungen
- Docker Desktop, laufend – das Wal-Symbol in der Menüleiste muss ruhig stehen.
- openssl, curl und jq für die Hilfsskripte. Auf macOS ist alles außer jq vorhanden (brew install jq).
Starten
In das Compose-Verzeichnis wechseln und starten
up.sh erzeugt beim ersten Lauf die Datei .env mit zufälligen Geheimnissen, baut die Images für Konsole und Agent, startet den Stapel und wartet, bis die Realm-Einrichtung durch ist.
cd deploy/compose ./up.shAuf den ersten Lauf warten
Er zieht Images und baut zwei Anwendungen – das dauert einige Minuten. Den Fortschritt zeigen die beiden folgenden Befehle.
docker compose ps docker compose logs -f keycloak-initDie Konsole öffnen
Alles liegt hinter einer Adresse. Die Anmeldung führt über Keycloak und kommt danach zurück in die Konsole.
http://localhost:8080/
localhost, nicht 127.0.0.1
Öffnen Sie die konfigurierte Adresse http://localhost:8080/. Für PKCE müssen der Browser einen sicheren Kontext bereitstellen und die Adresse mit dem eingerichteten Token-Aussteller und den Rückleit-Adressen übereinstimmen. Für öffentlich erreichbare Anlagen HTTPS einrichten.
Zugänge des lokalen Stapels
| Kennung | Passwort | Rolle |
|---|---|---|
| flaky-admin | DEMO_ADMIN_PASSWORD in deploy/compose/.env | Plattform-Administration – darf Richtlinien, Nutzer und die KI-Anbindung setzen |
| flaky-tester (optional) | DEMO_TESTER_PASSWORD in deploy/compose/.env | Normaler Nutzer – zum Gegenprüfen, was Richtlinien wirklich bewirken |
Nur für den lokalen Stapel
Beim ersten Start werden zufällige Passwörter in deploy/compose/.env erzeugt; feste Standardpasswörter gibt es nicht. Das Testkonto wird nur bei eingeschalteten Demo-Konten angelegt. Neue Administrator-Konten richten bei der ersten Anmeldung einen zweiten Faktor ein. Bereits bestehende Konten behalten ihr Passwort.
Was hinter der einen Adresse liegt
| Adresse | Dienst |
|---|---|
| http://localhost:8080/ | Konsole |
| http://localhost:8080/api/agent | Agent-Backend |
| http://localhost:8080/auth | Keycloak (Anmeldung) |
Was sofort läuft – und was nicht
Anmeldung, SQL-Arbeitsblatt, Datenbrowser, Import, Governance und die Suche arbeiten unmittelbar. Die Suche braucht keinen Schlüssel: das Einbettungsmodell liegt lokal bei. Der Chat dagegen braucht ein Sprachmodell, und keines wird mitgeliefert – ohne Anbindung antwortet er, dass keine konfiguriert ist. Wie eine eingerichtet wird, steht unter KI-Anbindung einrichten.
Vom Schnellstart zum Betrieb
Die Referenzinstallation nutzt ebenfalls Docker Compose. Für Debian/Ubuntu gibt es ein Ansible-Playbook für Installation und Updates. Der Betriebsleitfaden „Compose betreiben“ beschreibt Sicherung, Iceberg-Wartung, Leistungsklassen und die noch offenen Abnahmeschritte. Der Helm-Weg für Kubernetes ist gesondert dokumentiert.
Verwalten und beenden
docker compose ps # Status
docker compose logs -f agent # Protokoll eines Dienstes verfolgen
docker compose down # anhalten, Daten bleiben
docker compose down -v # anhalten und alle Daten löschenMeldet ein docker-Befehl „Cannot connect to the Docker daemon“, ist Docker aus – das ist kein Fehler der Plattform.
Stand: Diese Seite beschreibt lavalake 0.201.0. Produkt und Dokumentation liegen in getrennten Repositories – im Zweifel gilt, was die Konsole zeigt.
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