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MCP-Server eingebautWie das funktioniert

Dimensionierung

Die Frage vor jeder Installation ist, wie viel Blech es braucht. Diese Seite beantwortet sie mit Messwerten einer Referenzanlage statt mit Faustregeln — und sagt dazu, was dabei nicht gemessen wurde.

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Woher die Zahlen stammen

Belastungsprobe vom 6. September 2026 auf einer einzelnen virtuellen Maschine: 6 vCPU, 24 GB Arbeitsspeicher, kein Swap, die vollständige Plattform darauf, Datengrundlage eine Faktentabelle mit 60 Millionen Zeilen. Alle Szenarien liefen über die abgesicherte Schnittstelle, mit Anmeldung, Rechteprüfung und Audit.

Was eine Maschine dieser Klasse trägt

Gleichzeitige NutzerArt der LastGemessen
bis 32Schwere Analysen über 60 Mio. ZeilenAlle Abfragen fehlerfrei, keine Abweisung
50Nur schwere Scans, 90 s124 fertige Analysen, keine Abweisung, p90 57 s
64Schwere Analysen77 fertig, Median 53 s, darüber Abweisung
32Kurze Abfragen im Dauerfeuer3.176 Abfragen in 60 s, Median 0,59 s

Der Massenimport der 60 Millionen Zeilen lief in 73 Sekunden durch, also über 800.000 Zeilen je Sekunde. Über alle Läufe hinweg gab es keinen Absturz; dreißig Sekunden nach der härtesten Laststufe antwortete dieselbe Anlage in 76 Millisekunden.

Die Aufteilung des Arbeitsspeichers

Die wichtigste Einstellung ist, wie viel Arbeitsspeicher die Abfrage-Engine bekommt. Auf der Referenzanlage sind es 16 der 24 GB. Der Rest gehört den übrigen Diensten und dem Betriebssystem, das ohne Swap Luft braucht.

Engine-SpeicherSpeicher je AbfrageFertige Analysen bei 50 Nutzern
8 GB1,92 GB73
16 GB3,84 GB124

Von 8 auf 16 GB stiegen die fertigen Analysen unter Höchstlast um 70 Prozent und der Durchsatz kurzer Abfragen um 43 Prozent. Wer auf einer Maschine mehr Leistung braucht, gibt zuerst der Engine mehr Speicher — nicht mehr Knoten.

Hochrechnung auf größere Umgebungen

Für die Planung braucht man Anhaltspunkte auch jenseits der vermessenen Maschine. Die folgende Tabelle rechnet die Messung hoch und skaliert dabei Kerne und Arbeitsspeicher gemeinsam — der Speicher muss mitwachsen, weil er es war, der die Parallelität schwerer Analysen hob: von 8 auf 16 GB stiegen die fertigen Analysen um 70 Prozent. Die Kerne setzen die Obergrenze. Die Kerne müssen nicht in einer Maschine stecken: mehrere Maschinen mit zusammen so vielen Kernen sind der Weg, den die Messung nahelegt.

Kerne insgesamtArbeitsspeicherdavon EngineGleichzeitige AnalystenKurze Abfragen je SekundeZeilen
6 (gemessen)24 GB16 GB≈ 50≈ 5560 Mio.
1248 GB32 GB≈ 100≈ 105≈ 120 Mio.
2496 GB64 GB≈ 200≈ 210≈ 240 Mio.
48192 GB128 GB≈ 400≈ 425≈ 480 Mio.

Nur die erste Zeile ist gemessen. Alle weiteren sind hochgerechnet, Kerne und Speicher gemeinsam skaliert. Abfragemuster, Datenverteilung und Speicheranbindung wirken mit — messen Sie vor dem Produktivgang auf Ihrer eigenen Hardware.

Wann eine zweite Maschine hilft

Ein zweiter Rechenknoten auf derselben Maschine bringt nichts: er teilt sich dieselben Kerne und lag im Vergleich in fast jedem Szenario hinter der einfachen Konfiguration. Sinnvoll ist ein weiterer Knoten erst auf einer eigenen Maschine, die eigene Kerne mitbringt.

  • Unterhalb der Grenze: der Engine mehr Arbeitsspeicher geben, so viel wie das Blech sicher hergibt
  • An der Grenze: eine weitere Maschine mit eigenen Kernen dazunehmen
  • Nie: mehrere Knoten auf dieselbe Maschine stellen — das verwaltet mehr, ohne schneller zu rechnen

Wenn zu knapp bemessen wurde

Zu knappe Speichergrenzen führen nicht zu falschen Ergebnissen, sondern zu Abbrüchen mit klarer Meldung. Beim Import von 60 Millionen Zeilen mit einem zu kleinen Engine-Limit beendete der Wächter den Container und startete ihn neu, jedes Mal binnen etwa 30 Sekunden. Mit dem für die Datenmenge angemessenen Limit lief derselbe Import ohne Zwischenfall durch.

Prüffrage bei einem Abbruch

Verschwindet der Fehler, wenn eine Zahl in der Konfiguration steigt? Dann war es Dimensionierung. Bleibt er, ist es etwas anderes — und dann lohnt der Blick in die Überwachung statt in die Speichereinstellungen.

Was hier nicht gemessen wurde

Die Zahlen gelten für eine Maschine und eine Datenmenge. Für Terabyte-Bestände, für den Verbund mehrerer Maschinen und für andere Abfragemuster gibt es keine Messung. Wer für eine solche Umgebung plant, sollte auf der eigenen Hardware messen statt diese Werte hochzurechnen.

Stand: Diese Seite beschreibt lavalake 0.37.0. Produkt und Dokumentation liegen in getrennten Repositories – im Zweifel gilt, was die Konsole zeigt.

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