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MCP-Server eingebautWie das funktioniert

Willkommen

lavalake ist ein Data Lakehouse für das eigene Rechenzentrum. Alles, was Sie sonst als Cloud-Dienst mieten – Speicher, Abfrage-Engine, Ingestion, Semantikschicht, Suche, Governance und ein KI-Assistent –, läuft hier als eine Installation auf Ihrer Hardware.

Auf dieser Seite

Neu im Arbeitsalltag

Ein gemeinsamer Upload nimmt Excel, CSV und Dokumente entgegen. Pyro zeigt Diagramme im Chat und hilft beim Aufbau verzweigter lavaflows. KI-Funktionen in SQL, Tabellen-Streams und PostgreSQL-CDC erweitern Analyse und Datenverarbeitung.

Der kürzeste Vergleich: „Snowflake auf eigener Hardware“. Das Lakehouse läuft auf Ihrer Infrastruktur, und Datenabfragen verwenden die Identität des jeweiligen Nutzers. Bei externen KI-Anbietern werden Gesprächsinhalte und verwendete Werkzeugergebnisse an den Anbieter übertragen; mit lokalem Sprach- und Einbettungsmodell können auch diese Inhalte im eigenen Netz bleiben.

Die Übersichtsseite der lavalake-Konsole: links die Navigation nach Arbeitsbereich, Betrieb und Verwaltung, in der Mitte Schnellzugriffe, rechts die Bausteine der Plattform.
Die Konsole nach der Anmeldung. Rechts stehen die Bausteine, aus denen die Installation besteht – Trino, Nessie, Iceberg, Keycloak. Abbildung aus einer früheren Konsolenversion.

Wofür es gebaut ist

Für Unternehmen und Institutionen, die ihre Daten aus rechtlichen, vertraglichen oder wirtschaftlichen Gründen nicht in eine öffentliche Cloud geben – und trotzdem nicht sechs Open-Source-Projekte selbst zusammensetzen und betreiben wollen. Iceberg, ein Katalog, eine Query-Engine, eine Identitätsschicht, ein Rechtemodell und eine Oberfläche: lavalake liefert diese Schichten als ein Produkt hinter einem einzigen Reverse-Proxy.

Was in der Installation steckt

BereichFunktion
Abfrage & SucheSQL-Arbeitsblatt über Trino, eine Semantikschicht aus gepflegten Kennzahlen und mehrtabelligen Sichten, dazu Vektor-, Stichwort- und Hybridsuche mit einem lokalen Einbettungsmodell – ohne Cloud-Schlüssel. Arbeitskopien erlauben, den Datenbestand umkehrbar auf einen früheren Stand zurückzusetzen.
Daten reinholenExcel-, CSV- und DATEV-Dateiimport mit Bereinigungsassistent, PostgreSQL, MySQL, Microsoft SQL Server, SAP Business One und S/4HANA, Dokumentenaufnahme, MCP-Ingestion und Datei-Crawler. Die neuen SAP- und DATEV-Anbindungen warten noch auf Tests mit echten Systemen beziehungsweise Exportdateien.
BI-AnbindungEin lesender, regelkonformer HTTP-Feed für Tableau und Power BI – und jedes andere Werkzeug, das JSON oder CSV über HTTP GET liest. Standardmäßig aus.
Governance & BetriebDelegierte Identität über Keycloak, Zeilen- und Spaltenrichtlinien in Trino, ein WORM-Audit-Protokoll als Hash-Kette, Datenherkunft und Zugriffshistorie, Klassifizierung von Tabellen und Spalten, Verbrauch mit Tageskontingenten und KI-Preisen. Im Compose-Stapel: tägliche Datenbanksicherung, Regeltermine für Iceberg-Wartung und Leistungsklassen je Rolle.
KI-AssistentEin eingebauter Agent, der mit Ihren delegierten Rechten arbeitet – über geprüfte Werkzeuge, jede Aktion protokolliert, verändernde Schritte nur nach Rückfrage.

Die Grundentscheidung: kein Dienstkonto

Der Punkt, an dem sich lavalake von den meisten selbst gebauten Lakehouses unterscheidet: Es gibt keinen technischen Nutzer, der alles darf. Jede SQL-Anweisung – aus dem Arbeitsblatt, aus der Suche, aus einem Dashboard, aus dem BI-Feed oder aus dem KI-Assistenten – läuft mit einem Token, das für den angemeldeten Nutzer ausgetauscht wurde. Was Trino diesem Nutzer erlaubt, ist die Grenze.

Auch die Suche hält das ein: der Vektorindex ist nur ein Index. Treffer werden vor der Anzeige unter Ihrer Kennung aus Trino nachgeladen – eine durch Richtlinie verborgene Zeile taucht deshalb auch in Suchergebnissen nicht auf.

Sprache der Oberfläche

Die Konsole und alle Texte im Produkt sind auf Deutsch. Diese Dokumentation gibt es in beiden Sprachen; Menüpunkte werden dabei so genannt, wie sie in der Konsole stehen, und in der englischen Fassung übersetzt in Klammern ergänzt.

Wie es weitergeht

  • Architektur – welcher Dienst welche Aufgabe hat und wie sie zusammenhängen.
  • Schnellstart – die vollständige Plattform auf einem Rechner, mit Docker Compose.
  • Die Konsole – ein Rundgang durch die Arbeitsbereiche.
  • Compose betreiben – Ansible, Regeltermine, Sicherung und Leistungsklassen.

Stand dieser Dokumentation

Der Funktionsüberblick und die Roadmap sind am 17. Oktober 2026 mit v0.201.0 abgeglichen. Die übrigen Seiten nennen ihren eigenen, teils älteren Abgleichstand — das steht bewusst dort, statt für alle einen aktuellen Stand zu behaupten. Ausgelieferte Funktionen und noch offene Praxistests werden getrennt benannt; Compose und Helm haben unterschiedliche Betriebsstände.

Stand: Diese Seite beschreibt lavalake 0.78.0. Produkt und Dokumentation liegen in getrennten Repositories – im Zweifel gilt, was die Konsole zeigt.

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