Fachbeiträge
Data Warehouse im eigenen Rechenzentrum
Beiträge zu Kostenmodellen, Datenhoheit, Tabellenformaten und der Anbindung von KI-Agenten. Fachlich, mit Quellen, ohne Produktwerbung.

Was ein zweiter Server unter Spitzenlast bringt
Im ersten Lasttest blieb eine Frage offen: Was bringt eine zweite Maschine? Jetzt haben wir gemessen. Bei 20 gleichzeitigen Nutzern schafft die Plattform mit einem zweiten Server 77 Prozent mehr Abfragen, und die Wartezeit halbiert sich.
von Daniel Alisch

Was ein Terabyte wirklich kostet
Cloud-Warehouses stellen Speicher pro Terabyte und Monat in Rechnung, eigener Storage kostet einmal. Der Vergleich mit Zahlen — Colocation, Redundanz und das, was der Medienpreis verschweigt.
Daniel Alisch · · 4 Min.

Ein Belastungstest, bei dem nichts kaputtgeht, war keiner
Was ein Lasttest für ein Data Warehouse zeigen muss: nicht wie schnell es ist, sondern wo die Grenze liegt, was an der Grenze passiert und wie lange die Erholung dauert.
Daniel Alisch · · 4 Min.

Was in einem Semantic Layer wirklich drinsteht
Drei Tabellen und eine Regel. Was eine Kennzahl, eine Dimension und ein gespeicherter Join konkret enthalten — und warum die Regel wichtiger ist als das Datenmodell.
Daniel Alisch · · 4 Min.

Artikel 10 AI Act verlangt die Herkunft der Daten — und die Frist ist verschoben
Die Pflichten für Hochrisiko-Systeme gelten erst ab Dezember 2027. Die Anforderung hat sich nicht geändert, und die aufwendigste davon ist eine Frage an das Data Warehouse, nicht an das Modell.
Nils Gregersen · · 3 Min.

Cloud-Ausstieg: was der EU Data Act ab Januar 2027 ändert
Ab dem 12. Januar 2027 sind Wechselentgelte verboten, der Übergang darf höchstens 30 Tage dauern — und die Verordnung nennt den Wechsel ins eigene Rechenzentrum ausdrücklich.
Nils Gregersen · · 3 Min.

Kann man Snowflake on-premise betreiben?
Nein — in keiner Edition. Interessanter ist, was es stattdessen gibt: dedizierte Instanzen, kundeneigene Schlüssel und ein Angebot namens „Bring Your Own Cloud“, das nicht meint, wonach es klingt.
Daniel Alisch · · 3 Min.

Warum Cloud-Warehouses teuer werden, sobald sie erfolgreich sind
Verbrauchsabrechnung belohnt Zurückhaltung und bestraft Nutzung. Was die Zahlen von Flexera, a16z und 37signals dazu hergeben – und was sie nicht hergeben.
Daniel Alisch · · 3 Min.

MCP im Data Warehouse: Agenten brauchen einen Semantic Layer, kein SQL
Warum ein MCP-Server, der nur run_sql anbietet, in einem Warehouse die falsche Schnittstelle ist – und wie ein Semantic Layer Rechte, Audit und richtige Zahlen zusammenbringt.
Nils Gregersen · · 3 Min.

TCO ehrlich rechnen: was ein On-Prem-Warehouse wirklich kostet
Hardware ist der kleinere Teil. Was in TCO-Vergleichen für On-Premises regelmäßig fehlt – Personal, Strom, Ausfallreserve – und wie man es beziffert.
Daniel Alisch · · 3 Min.

Apache Iceberg im eigenen Rechenzentrum: was das Tabellenformat wirklich löst
Iceberg wird oft als Dateiformat missverstanden. Was es tatsächlich bringt – ACID, Time Travel, Schemaänderungen – und wo der Catalog zur eigentlichen Abhängigkeit wird.
Nils Gregersen · · 3 Min.

Storage und Compute trennen, ohne Cloud: was dafür nötig ist
Die Trennung von Speicher und Rechenleistung ist keine Cloud-Erfindung. Was man im eigenen Rechenzentrum braucht – und wo die Elastizität wirklich endet.
Nils Gregersen · · 3 Min.

Datenhoheit ist kein Vertragsproblem, sondern ein Standortproblem
Warum ein Rechenzentrum in Frankfurt keinen Zugriff durch US-Behörden verhindert – Art. 48 DSGVO, CLOUD Act und was der Bitkom Cloud Report 2026 dazu sagt.
Daniel Alisch · · 3 Min.

Warehouse-Migration: was wirklich Arbeit macht
Tabellen umziehen ist einfach. Was Zeit kostet, sind Rollen, gespeicherte Logik, Zeitzonen und der Abgleich der Altwerte. Ein realistischer Blick auf vier Wochen.
Nils Gregersen · · 3 Min.

Warum Datenprojekte in regulierten Branchen an der Freigabe scheitern
Nicht die Technik verhindert moderne Warehouses in Kliniken, Banken und Behörden, sondern die Nachweispflicht. Was Prüfer tatsächlich sehen wollen.
Daniel Alisch · · 3 Min.

Text-to-SQL scheitert nicht am Modell, sondern an den Metriken
Warum bessere Sprachmodelle die Trefferquote von Text-to-SQL kaum verbessern – und welche Vorarbeit im Warehouse den Unterschied macht.
Nils Gregersen · · 3 Min.

FinOps ist ein Symptom, keine Lösung
Dass Unternehmen eine eigene Disziplin brauchen, um Cloud-Ausgaben zu steuern, ist bemerkenswert. Was FinOps leistet – und was es über das Abrechnungsmodell verrät.
Daniel Alisch · · 2 Min.